Nabelbruch, Narbenbruch, Bauchwandbruch
Nabelbruch, Narbenbruch, Bauchwandbruch

MILOS-OP bei Bauchwandbrüchen

Bei Bauchwandbrüchen, einschließlich Nabelbruch, Narbenbruch und Rektusdiastasen setzen wir in vielen Fällen auf die schonende  MILOS-Operation.

Bei dem Verfahren ist nur ein sehr kleiner Schnitt erforderlich. Unter Vollnarkose werden  eine Kamera sowie die OP-Instrumente eingebracht. Dann wird vorgewölbtes Bauchfell entfernt und daraufhin wieder zugenäht. Mithilfe kleinster Instrumente wird das Kunststoffnetz außerhalb der Bauchhöhle ausgebreitet und befestigt. So wird der sensible Bereich geschont und Komplikationen wie Verwachsungen vermieden. Danach wird die Bruchlücke  über dem Kunststoffnetz verschlossen. Auch nach Einlage großer Netze bleibt nur eine winzige Narbe, die mit bloßem Auge kaum erkennbar ist.

Die Besonderheiten der MILOS-Operation

  • kleine, schonende Hautschnitte
  • Netz-Implantation außerhalb der Bauchhöhle
  • keine traumatische Befestigung mit Krampen, Tackern oder Nähten erforderlich, entsprechend keine Gefahr einer schmerzhaften Nervenschädigung 
  • Bruchlücken (Löcher in der Bauchwand) werden über dem korrekt liegenden Netz anatomiegerecht verschlossen 
  • sehr gute Wiederherstellung der Bauchwandfunktion
  • sehr gutes kosmetisches Ergebnis 
  • hochsignifikant weniger chronische Schmerzen nach einem Jahr im Vergleich zu allen etablierten Operationsverfahren
  • signifikant weniger Komplikationen wie Organverletzungen, Blutungen, Entzündungen oder Wiederholungsbrüche

MILOS-Operation: In Hamburg entwickelt, weltweit erfolgreich

Die MILOS-Operation "made in Hamburg" ist eine international richtungsweisende Verbesserung in der Hernienchirurgie. Immer mehr Chirurgen kommen zu uns nach Hamburg-Wilhelmsburg, um das erfolgreiche Verfahren zu erlernen.

Mit mehr als 2.000 Operationen nach MILOS-Technik haben wir gegenüber anderen Häusern einen deutlichen Erfahrungsvorsprung. Alle Operationen im Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg werden im Rahmen der externen Qualitätssicherung im Deutschen Hernienregister Herniamed registriert und ausgewertet.

Unsere minimale Komplikationsrate, auch bei sehr großen und komplizierten Bauchwandbrüchen, ist daher schwarz auf weiß belegt.  Die Ergebnisse überzeugen auch auf internationaler Ebene. 2018 bezeichnete das internationale Chirurgen-Magazin Annals of Surgery die MILOS-Operation als weltweit beste OP-Technik für die Behandlung von Bauchwandbrüchen wie Nabelbruch und Narbenbruch.

Nabelbruch - was ist das?

Nach dem Leistenbruch ist der Nabelbruch, auch als Nabelhernie bekannt, der zweithäufigste Bauchwandbruch. Ein Nabelbruch kommt häufig direkt nach der Geburt vor, kann aber auch im späteren Verlauf des Lebens auftreten. Während ein angeborener Nabelbruch meist von allein heilt, kann eine erworbene Nabelhernie nur mit einer Operation verschlossen werden.
Nabelbrüche verschließen wir in Hamburg-Wilhelmsburg mit einem Kunststoffnetz. Ein Nahtverschluss ist nur in Ausnahmefällen zu empfehlen, da er ein vielfach höheres Wiederholungsbruchrisiko birgt.

Nabelbruch: Es gibt Ausnahmen

Der Nabelbruch des Neugeborenen nimmt eine Sonderstellung ein. Er ist die einzige Hernie, die spontan heilt: So bilden sich 98 Prozent der Nabelbrüche beim Neugeborenen innerhalb der ersten beiden Lebensjahre zurück. Danach sollte jeder Nabelbruch operiert werden. Denn: Jeder vierte unbehandelte Nabelbruch klemmt im Laufe des Lebens ein - eine Komplikation, die schwerwiegende Folgen haben kann.

Narbenbruch - was ist das?

Ein Narbenbruch ist eine häufige Komplikation nach Operationen im Bauchraum. Bei jährlich ca. 500.000 Bauchoperationen in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 50.000 Menschen an einem Narbenbruch – also jeder zehnte. Ein Narbenbruch kann an jedem Ort der Bauchwand auftreten.

Auch wiederholt auftretende Leistenbrüche zählen zu den Narbenbrüchen. Ein Narbenbruch sollte wegen der ständigen Gefahr der Einklemmung und Schädigung von Darmschlingen operativ beseitigt werden. Eine Spontanheilung ist wie bei allen anderen Bauchwandbrüchen nicht möglich. Ein eingeklemmter Narbenbruch ist ein chirurgischer Notfall, der umgehend operiert werden muss!

Risikofaktoren für einen Narbenbruch

  • Husten
  • akute oder chronische Atemwegserkrankungen
  • maschinelle Beatmung nach Bauchoperation
  • Darmverschluss
  • Bauchwasser
  • Übergewicht
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Wundinfekt
  • Zuckerkrankheit
  • Tumorleiden
  • Eiweißmangel
  • Alkohol- und Nikotinmissbrauch
  • Bindegewebsschwäche
  • Wiederholte Bauchschnitte
  • Fehlerhafte Wundverschlusstechnik

Chirurgie: Ihre Ansprechpartner

Prof. Dr. Christian Müller

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Tel: +49 (0)40 75 205 - 225
Fax: +49 (0)40 75 205 - 357

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Anett Schönau

Anett Schönau





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Dr. med. 
 Martina Milewski

Dr. med. Martina Milewski

Fachärztin für
Allgemein- und Unfallchirurgie


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Dr. Henning Schmidt-Seithe

Dr. Henning Schmidt-Seithe

Facharzt für Viszeralchirurgie



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Wulf Stoltenberg

Wulf Stoltenberg

Facharzt für Chirurgie



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Dr.  
 Thorsten Schumann

Dr. Thorsten Schumann





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Andreas Biallas

Andreas Biallas





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Eva Reiss

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Station Chirurgie

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