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Weihnachten im Krankenhaus

Weihnachten im Krankenhaus

Wilhelmsburg, Dezember 2015: Der Duft von frischen Tannenzweigen und Gebäck, endlich ein paar ruhige Stunden im Kreise netter Menschen, altbekannte Melodien und immer mehr Geschenke – so wird zwar nicht in allen, aber doch in sehr vielen Wilhelmsburger Haushalten Weihnachten gefeiert. Und nicht nur da: Auch das Krankenhaus Groß-Sand holt alle Jahre wieder mit vielen kleinen Ritualen und Veranstaltungen sowie liebevoller Dekoration Weihnachts-stimmung ins Haus.

Zur ersten adventlichen Feierlichkeit in der Klinik lud auch in diesem Jahr wieder Dr. Alexander Krueger, Sektionsleiter Orthopädie und Endoprothetik. Wie schon 2014 wollte er von allen Patienten, die er im Laufe des Jahres operiert hatte, bei Kaffee und Kuchen vor allem eines wissen: „Wie ist es Ihnen seit dem Eingriff ergangen?“

Der Arzt persönlich lädt zum Kaffeeklatsch – für Patienten ist das keine Selbstverständlichkeit. Entsprechend war die Klinik-Cafeteria zu diesem Anlass mit rund 90 Gästen bis auf den letzten Platz belegt. „Andere sehen ihren Arzt nach der Operation kein einziges Mal wieder – von einem Gespräch in lockerer Runde ganz zu schweigen“, erzählte man sich an einer der Kaffeetafeln. „Toll, dass man hier die Gelegenheit hat, offen und ehrlich zu berichten, ob alles in Ordnung ist – oder ob das neue Gelenk doch hin und wieder zwickt und ziept. Das ist schon etwas Besonderes.“

Wie lange hatte man doch gewartet, bis man sich mit dem schmerzhaften Gelenk endlich in Behandlung begab? Wer war wie schnell wieder auf den Beinen? Und was ist heute wieder möglich, woran noch vor einigen Monaten nicht zu denken war? Die Gesprächsthemen gingen an diesem Nachmittag niemanden aus – auch dann nicht, wenn der Arzt selbst schon an einer der anderen Kaffeetafeln saß, um sich bei den Mit-Patienten nach dem Befinden zu erkundigen.

Rückblick auf das vergangene Jahr - Ausblick auf das neue

„Die Adventszeit ist immer eine schöne Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen – und sich gleichzeitig auf das zu freuen, was das neue bringt“, sagt Dr. Krueger. So ließ er seine Gäste auch wissen, was sich in der Wilhelmsburger Klinik in Kürze ändern wird. Allen voran ist hier die Eröffnung des Neubaus zwischen Groß-Sand Hauptgebäude und St. Bonifatiuskirche zu nennen.

Neben dem Einzug verschiedener Facharztpraxen im Rahmen des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Groß-Sand wird hier zum Jahresanfang auch eine vollkommen neue Radiologie in Betrieb genommen. „Unsere diagnostischen Möglichkeiten werden vor allem durch die Erweiterung um die Magnetresonanztomografie deutlich verbessert“, berichtet Krueger.

Und auch eine weitere Entwicklung wollte der Gelenk-Spezialist der adventlichen Kaffeerunde nicht vorenthalten: „Wir freuen uns, dass unser Haus 2016 noch weiter wächst. Zum ersten Januar wird die Orthopädie, bislang eine Sektion unter dem Dach der chirurgischen Abteilung, eigenständig. Sie dürfen mich dann Chefarzt nennen“, gab der 44-Jährige augenzwinkernd bekannt.

Weihnachtsstimmung auch für Patienten

Weniger medizinisch, nicht ganz so brandaktuell, dafür aber umso stimmungsvoller ging es schon zwei Tage später im Foyer der Station G4 weiter. Für die kleine Veranstaltung „Heilsame Musik und Mut-machende Worte“ waren nicht nur Stuhlreihen für Patienten und Angehörige, sondern sogar das Klavier aus der Krankenhauskapelle in die oberste Etage des Groß-Sand Geriatriezentrums transportiert worden. Regelmäßig präsentieren hier die Chefärzte, die Klinik-Seelsorge und wechselnde Mitarbeiter hausgemachte Musik und ermutigende Texte vor beschaulicher Runde.

Am gleichen Ort kam auch am 16. Dezember noch einmal richtig Stimmung auf. So ist es ebenfalls eine schöne Tradition in Groß-Sand, dass kurz vor Weihnachten der Grundschulchor der benachbarten St. Bonifatiusschule zu Besuch kommt und vor Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern altbekannte und auch neue Weihnachtslieder zum Besten gibt.

Doch was ist mit all den Patienten, die leider keine Möglichkeit haben, ihr Zimmer zu verlassen und diese schönen Veranstaltungen zu besuchen? Diese freuen sich traditionell kurz vor dem Fest über einen Besuch von kleinen Weihnachtsengeln, die gemeinsam mit dem Klinik-Direktorium einen süßen Weihnachtsgruß an jedes Bett bringen.

Geschenke für geflüchtete Kinder in Wilhelmsburg

Liebevolle Advents-Dekoration auf allen Stationen, Kaffeetafeln für Patienten, gemeinsames Musizieren und die Grüße kleiner Engelchen – all das hat im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand seit Langem Tradition. Neu in diesem Jahr dagegen die Idee, sich Weihnachten nicht nur ins Haus zu holen, sondern die feierliche Freude auch nach draußen zu transportieren. So beteiligt sich das Haus an der Aktion „Weihnachten aus dem Schuhkarton.“ In Kooperation mit dem Verein „Die Insel Hilft e. V.“ hat das Haus Weihnachtsgeschenke für geflüchtete Kinder in Wilhelmsburg gesammelt.

Insgesamt rund 60 Geschenke haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in buntem Papier verpackt, unter dem Christbaum in der Cafeteria gesammelt und am 17. Dezember dem Verein übergeben. Vorstandsmitglied Daniel Peter freut das: „Ich finde es sehr schön, dass eine große Wilhelmsburger Institution, wie das Krankenhaus Groß-Sand, bei der Aktion mitmacht!

Informationen über das Krankenhaus

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung mit 24-Std. Notaufnahme, 208 Betten und 20 Plätzen in der geriatrischen Tagesklinik. Zum Leistungsspektrum zählen die internistische und chirurgische Notfallversorgung für Wilhelmsburg und den Hamburger Hafen, das Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation, ein zertifiziertes Hernienzentrum, Orthopädie mit Endoprothetik sowie eine Seemannsambulanz. Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und verfügt über eine angeschlossene Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Träger ist die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius.

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