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Neubau mit Radiologie und Arztpraxen eröffnet!

Groß-Sand eröffnet Neubau mit Radiologie und Arztpraxen

Wilhelmsburg, Januar 2016: Groß-Sand, das Stadtteilkrankenhaus, ist in Wilhelmsburg seit mehr als sechs Jahrzehnten fest verwurzelt. Doch von Stillstand ist hier keine Spur. Die neueste Entwicklung: Das Haus hat sein Angebot um eine technisch aufgerüstete Radiologie und zusätzliche ambulante Leistungen erweitert. All das findet Platz im Neubau zwischen St. Bonifatiuskirche und Groß-Sand-Haupthaus. Feierliche Einweihung war am 19. Januar.

„Komm bau ein Haus, das uns beschützt“, klangen zu Beginn der Feierlichkeiten am vergangenen Dienstag mehr als 30 Kinderstimmen durch die noch hallenden Räumlichkeiten der neuen radiologischen Abteilung. Davon wohl am ehesten angesprochen und an seine große Aufgabe der letzten zweieinhalb Jahre erinnert, fühlte sich Dr. Jens Göring, kaufmännischer Direktor in Groß-Sand. Er schmunzelte: Ganz so kinderleicht, wie es klingt, wenn der Grundschulchor der benachbarten St. Bonifatiusschule vom Häuserbauen singt, war es für den Bauherrn dann doch nicht.

Rückblick: Im September 2013 haben auf dem Grundstück der ehemaligen Schule die Bauarbeiten begonnen. Eine vollkommen neue Radiologie für das Krankenhaus sollte her – samt modernster Großgeräte und all den technischen Voraussetzungen, die Röntgenplätze, CT-Raum und insbesondere die MRT-Kabine eben erforderten. „Die Abteilung ist nicht nur in hellere und freundlichere Räumlichkeiten umgezogen, sondern gleichzeitig deutlich aufgestockt worden. Für die Klinik eröffnen sich insbesondere mit der Inbetriebnahme des neuen MRT-Geräts ganz neue diagnostische Möglichkeiten“, freut sich Göring.

MVZ Groß-Sand: Neue Facharztpraxen für den Stadtteil

Ins zweite Obergeschoss des nach der Radiologie benannten „Haus R“ sind zu Jahresbeginn mehrere Facharztpraxen gezogen. Hintergrund: Schon im Oktober 2014 hat Groß-Sand den Eintritt in die ambulante Patientenversorgung vollzogen – mit Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums, kurz MVZ. „Bei einem MVZ handelt es sich um einen Zusammenschluss aus ambulant tätigen Ärzten verschiedener Fachrichtungen, also eine Art Gemeinschaftspraxis, unter der Regie des Krankenhauses“, erklärt Geschäftsführer Göring.

Dafür hat die Klinik sowohl bestehende Wilhelmsburger Praxen übernommen, als auch neue Mediziner auf die Elbinsel geholt. Während die orthopädische Praxis Johne und der Chirurg Ahmad Fawad, Nachfolger von Dr. Dehoust in der Grotestraße, weiter an ihren bisherigen Standorten praktizieren, herrscht nun auch im Groß-Sand-Neubau reger Praxisbetrieb. Von der Arbeit ablenken ließ man sich hier auch am Eröffnungsnachmittag nicht – weder vom Auftritt des Kinderchors, noch von Pfarrer Thomas Hoffmann, der symbolisch das erste Kreuz anbrachte und die Räume nach katholischer Tradition segnete. Pfarrer Hoffmann: „Der Segen soll nicht nur das neue Haus unter Schutz stellen, sondern auch die Menschen, die hier ein- und aus gehen – Patienten ebenso wie die vielen Mitarbeiter, die sich hier den Kranken zuwenden.“

Radiologie, Orthopädie, Allgemeinmedizin, Gynäkologie: Alle unter einem Dach

Dazu gehören neben dem neunköpfigen Team der radiologischen Abteilung nun auch die Orthopäden Mahamoude Geraldo und Prof. Jürgen Bruns, die Allgemeinmedizinerin Dr. Ulrike Anders, die Gynäkologin Dr. Marie-Therese Hillmann und ihre Praxis-Teams.Während der Orthopäde Geraldo wohl für viele Wilhelmsburger ein alter Bekannter ist, haben die anderen Praxen ganz frisch auf der Elbinsel festgemacht. "Wir freuen uns, dass wir das Gesundheitsangebot im Stadtteil weiter ausbauen können. Dass hier großer Bedarf besteht, haben uns die Wilhelmsburger zuletzt in unserer großen Passantenbefragung im Sommer 2015 bestätigt“, so Göring.

Kunstausstellung: Günter Marnau präsentiert „Durchgänge“

„Lad viele Kinder ein ins Haus“, so geht das Eröffnungslied vom Häuser bauen weiter. „Lad viele Alte ein ins Haus“, heißt es eine Strophe später. Dieser Aufforderung kommt der Bauherr gern nach: „Ob alt oder jung, krank oder gesund – Wilhelmsburg und Umgebung sind herzlich eingeladen, sich unsere neuen Räumlichkeiten anzusehen und unser Team kennenzulernen“, so Göring. Tipp für alle Kunstinteressierten: Vom 25. Januar bis 11. März präsentiert der Wilhelmsburger Günter Marnau eine Ausstellung im gläsernen Treppenhaus, das zu den Praxen führt. Das passende Thema: Durchgänge. „Menschen gehen in ein Krankenhaus – und möglichst schnell wieder hinaus. Dabei erleben sie einen Durchgang, der ganz individuell wahrgenommen wird. In meinen Bildern zeige ich Durchgänge, in die sich die betrachtenden Personen hineindenken können“, erläutert der Künstler.

www.gross-sand.de: Neuer Internetauftritt ebenfalls fertiggestellt

Gebaut wurde in den vergangenen Monaten in Groß-Sand in doppeltem Sinne. Zeitgleich mit der Einweihung des Neubaus wurde am 19. Januar auch ein neuer Internetauftritt präsentiert. Unter www.gross-sand.de erhalten Interessierte ab sofort nicht nur umfassende Gesundheitsinformationen und eindrucksvolle Impressionen von Groß-Sand und seinen Menschen. Auch wer sich über das neue MVZ informieren, Grußkarten an Patienten senden, Lob oder Kritik äußern oder in puncto Veranstaltungen auf dem Laufenden bleiben möchte, kommt hier schnell und unkompliziert ans Ziel.

Informationen über das Krankenhaus

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung mit 24-Std. Notaufnahme, 208 Betten und 20 Plätzen in der geriatrischen Tagesklinik. Zum Leistungsspektrum zählen die internistische und chirurgische Notfallversorgung für Wilhelmsburg und den Hamburger Hafen, das Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation, ein zertifiziertes Hernienzentrum, Orthopädie mit Endoprothetik sowie eine Seemannsambulanz. Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und verfügt über eine angeschlossene Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Träger ist die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius.

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