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Anästhesie & Intensivmedizin

Narkose-Ablauf

Angst vor der Narkose? Das muss nicht sein!

Sie müssen operiert werden und haben ein wenig Angst vor der Narkose? Damit sind Sie nicht allein. Doch Ihre Sorgen möchten wir Ihnen nehmen – indem wir Sie genau aufklären, was vor, während und nach der OP mit Ihnen passiert.

Narkosevorgespräch

Unser Team für Anästhesie und Intensivmedizin begleitet sie weit über den Zeitraum Ihrer Narkose hinaus. Den ersten Kontakt mit unseren Anästhesisten haben Sie bereits vor Ihrem Klinikaufenthalt im ambulanten Narkosevorgespräch. Lassen Sie sich dafür einen Termin in unserer Sprechstunde geben. Bitte bringen Sie für dieses Gespräch alle verfügbaren medizinischen Unterlagen mit. So zum Beispiel:

  • Eine Liste der Medikamente, die Sie einnehmen
  • Allergieausweis
  • Marcumar- oder Blutzuckerbefundheft
  • Befunde des Hausarztes
  • Ggf. Befunde weiterer Fachärzte: Kardiologen, Lungenfachärzte, Neurologen

Unser Tipp: Legen Sie sich Ihre eigene Krankenakte mit den wichtigsten Ereignissen und Untersuchungsbefunden an. Zusätzlich erhalten Sie einen Narkosefragebogen. Je mehr Informationen wir von Ihnen bekommen umso besser. Diese helfen uns, Ihr individuelles Narkoserisiko einzuschätzen und festzustellen, ob weitere Untersuchungen oder Änderungen Ihrer Medikation notwendig sind.

Im Narkosevorgespräch informieren wir Sie außerdem über unterschiedliche Narkoseformen und mögliche Verfahren der postoperativen Schmerztherapie. Gemeinsam wählen wir die für Sie sicherste und angenehmste Methode aus.


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Am Operationstag: Betreuung vor und nach der OP

Am Operationstag: Betreuung vor und nach der OP

Die stationäre Aufnahme erfolgt in der Regel am Tag der OP. Auf der chirurgischen Station werden Sie für die OP vorbereitet und erhalten die sogenannte Prämedikation. Diese Medikamente wirken beruhigend, schmerzlindern und bei Bedarf auch vorbeugend gegen postoperative Übelkeit.

Die eigentliche Anästhesie leiten wir im OP-Saal ein. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen verschiedenen Narkoseverfahren der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) und der Regionalanästhesie (Teilnarkose, örtliche Betäubung).

Unmittelbar nach der OP überwachen wir Sie noch eine Zeit in unserem Aufwachraum. Zu Ihrer Sicherheit ist unser Aufwachraum mit modernster Überwachungstechnik ausgestattet und eine Fachpflegekraft ist hier an Ihrer Seite. Damit Sie möglichst schmerzfrei aufwachen, führen wir die während der Operation begonnene Schmerzbehandlung während der Aufwachphase fort. Auch Laborkontrolluntersuchungen können wir von hier durchführen. Der Aufwachraum ist organisatorisch wie räumlich an den OP-Bereich angegliedert und die Ärzte für Anästhesie und Intensivmedizin jederzeit in Ihrer unmittelbaren Nähe.

Postoperative Schmerztherapie

Gehören Sie zu den Patienten, die sich vor Schmerzen nach der Operation fürchten? Auch damit sind Sie kein Einzelfall. Unser Ziel ist jedoch, mögliche postoperative Schmerzen schnell und wirksam zu behandeln. Bei kleineren Eingriffen reichen oft schon Tropfen oder Tabletten. Starke Schmerzmittel können intravenös oder als Kurzinfusionen verabreicht werden.

Schmerzmittel können zudem kontinuierlich über Spritzenpumpen verabreicht werden. Diese Pumpen ermöglichen es dem Patienten, sich bei Bedarf und in bestimmten Zeitabständen, eine zusätzliche kleine Menge Schmerzmittel selbst zu verabreichen (PCA: Patienten kontrollierte Analgesie).

Eine weitere zusätzliche Möglichkeit ist die kontinuierliche oder "Patienten kontrollierte" Zufuhr von Lokalanästhesie über Schmerzkatheter (z. B. Periduralkatheter).  Diese Schmerzkatheter werden zwei Mal täglich visitiert, um deren Funktion und ausreichende Wirkung zu beurteilen.

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