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Chirurgie

Hämorrhoiden

Fortgeschrittenes Hämorrhoiden-Leiden – was ist das?

Das wichtigste über Hämorrhoiden vorab: Hämorrhoiden sind etwas Natürliches und jeder Mensch hat sie im Körper, genauer zwischen Mastdarm und After. Gemeinsam mit dem Schließmuskel sorgen die knotenförmigen Schwellkörper aus Arterien und Venen (Plexus hämorrhoidales oder Hämorrhoiden) dafür, dass kein Stuhlgang unkontrolliert den Darm verlässt. Bei Hämorrhoiden handelt es sich also nicht um eine Krankheit, sondern um eine anatomische Struktur unseres Körpers. 

Wenn von Hämorrhoiden die Rede ist, sind jedoch meist vergrößerte oder nach unten gesunkene Hämorrhoiden gemeint. Dies geht häufig mit einer Entzündung des umliegenden Gewebes einher. Der korrekte Begriff ist also Hämorrhoiden-Leiden bzw. Hämorrhoidalleiden.  

Wenn Hämorrhoiden zur Krankheit werden

Häufige Symptome für ein Hämorrhoiden-Leiden sind:

  • Schmerzhafter Stuhlgang
  • Anale Blutung
  • Jucken und Schmerzen am After 

Diagnostiziert wird ein Hämorrhoiden-Leiden durch Abtasten der Analregion und eine Darmspiegelung. In den meisten Fällen ist eine ambulante Behandlung möglich. Bei fortgeschrittenem Hämorrhoiden-Leiden kann eine Operation notwendig werden. 

Hämorrhoiden operieren

Bei fortgeschrittener Veränderung von zwei oder drei Hämorrhoidal-Knoten werden diese operativ entfernt. In einem Operationsschritt können mit einer neuen ringförmigen Klammernaht-Resektion (Resektion = Entfernung) komfortabel und schmerzarm drei bisherige Operationsschritte kombiniert werden.

  • Erster Schritt: Hämorrhoiden werden ausgeschnitten.
  • Zweiter Schritt: Zuführende Arterien werden verschlossen.
  • Dritter Schritt: Weiterhin wird durch eine Verkürzung (Lifting) erreicht, dass die empfindliche Analschleimhaut in den Analkanal zurückgezogen wird.
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