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Chirurgie

Bauchwand-, Narben-, Nabelbruch

Hernie ist nicht gleich Hernie: Narbenbruch und Nabelbruch

Nach dem Leistenbruch ist der Nabelbruch die zweithäufigste Hernie der Bauchwand. Der Nabelbruch des Neugeborenen nimmt dabei eine Sonderstellung ein. Er ist die einzige Hernie, die spontan heilt: 98 Prozent der Nabelbruch-Fälle beim Neugeborenen bilden sich innerhalb der ersten beiden Lebensjahre zurück.

Nach Vollendung des zweiten Lebensjahres sollte allerdings jeder Nabelbruch operativ beseitigt werden, da jede vierte nicht operierte Nabelhernie im Laufe des Lebens einklemmt.

Nabelbruch: Naht oder Netz?

Nabelbruch: Naht oder Netz?

Im Hernienzentrum Hamburg Wilhelmsburg werden Patienten mit kleinem Nabelbruch und Bauchwandbruch von maximal 1,5 Zentimeter Größe mit einem Nahtverschluss versorgt.

Bei allen anderen Bauchwandbrüchen und Narbenhernien erleidet jeder zweite Patient nach einem Nahtverschluss einen Wiederholungsbruch. Deswegen ist hier immer die Kunststoffnetzeinlage erforderlich.

Narbenbruch: immer operieren

Ein Narbenbruch ist eine häufige Komplikation nach Operationen im Bauchraum. Bei jährlich ca. 500.000 Bauchoperationen in Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 50.000 Menschen an einem Narbenbruch – das entspricht einem Zehntel aller Fälle. Narbenbrüche treten an jedem Ort der Bauchwand auf. Auch wiederholt auftretende Leistenbrüche zählen zu den Narbenbrüchen.

Jeder Narbenbruch sollte wegen der ständigen Gefahr der Einklemmung und Schädigung von Darmschlingen operativ beseitigt werden. Eine Spontanheilung ist wie bei allen anderen Bauchwandbrüchen nicht möglich. Ein eingeklemmter Narbenbruch ist ein chirurgischer Notfall, der umgehend operiert werden muss!

Rsikifaktoren für einen Narbenbruch

  • Husten
  • akute oder chronische Atemwegserkrankungen
  • maschinelle Beatmung nach Bauchoperation
  • Darmverschluss
  • Bauchwasser
  • Übergewicht
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Wundinfekt
  • Zuckerkrankheit
  • Tumorleiden
  • Eiweißmangel
  • Alkohol- und Nikotinmissbrauch
  • Bindegewebsschwäche
  • Wiederholte Bauchschnitte
  • Fehlerhafte Wundverschlusstechnik

Bauchwandbruch, Narbenbruch, Nabelbruch: Eigene OP-Verfahren

Eigene OP-Verfahren bei Bauchwandbruch, Nabelbruch und Narbenbruch: Wir Chirurgen im Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg operieren nicht nur gemäß weltweit anerkannter Operationsverfahren - wir entwickeln auch selbst Operationstechniken und setzen damit internationale Standards!

So haben wir äußerst erfolgreiche Methoden erfunden, mit der Kunststoffnetze beim Nabelbruch, Bauchwandbruch und Narbenbruch minimal-invasiv außerhalb der Bauchhöhle eingesetzt werden, um diesen sensiblen Bereich optimal zu schonen und damit Komplikationen zu vermeiden.

Ein weltweites Novum, denn in der minimal-invasiven Bauchwandbruchchirurgie werden die Kunststoffnetze gewöhnlich in der Bauchhöhle platziert - mit der Gefahr von Fremdkörperreaktionen und Verwachsungen. Entsprechend freuen wir uns darüber, dass immer mehr Hernien-Spezialisten zu uns nach Hamburg-Wilhelmsburg kommen, um unsere sogenannte MILOS-Technik zu erlernen. 

MILOS-OP: International wegweisend in der Hernienchirurgie

Bei der MILOS-Operation handelt es sich um eine international richtungsweisende Verbesserung in der Bauchwand- und Narbenhernienchirurgie. In unserem Haus haben wir bereits mehr als 1.500 Operationen in der von uns entwickelten MILOS-Technik durchgeführt. 

Alle Operationen werden im Rahmen der externen Qualitätssicherung im Deutschen Hernienregister Herniamed registriert und ausgewertet - unsere minimale Komplikationsrate, auch bei sehr großen und komplizierten Narbenbrüchen, ist daher schwarz auf weiß belegt. 

Die Vorteile der MILOS-OP

  • kleine, schonende Hautschnitte
  • Netz-Implantation außerhalb der Bauchhöhle
  • keine traumatische Befestigung mit Krampen, Tackern oder Nähten erforderlich, entsprechend keine Gefahr einer schmerzhaften Nervenschädigung 
  • Bruchlücken (Löcher in der Bauchwand) werden über dem korrekt liegenden Netz anatomiegerecht verschlossen 
  • sehr gute Wiederherstellung der Bauchwandfunktion
  • sehr gutes kosmetisches Ergebnis 
  • hochsignifikant weniger chronische Schmerzen nach einem Jahr im Vergleich zu allen etablierten Operationsverfahren
  • signifikant weniger Komplikationen wie Organverletzungen, Blutungen, Entzündungen oder Wiederholungsbrüche
Insel der Menschlichkeit