X schließen

Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein

Zutreffende Ergebnisse

Starten Sie die Suchen durch eine Eingabe in das Suchfeld.

Ansprechpartner

Menü
Chirurgie

Leistenbruch: Behandlung

Leistenbruch - was tun? Heilung nur durch OP möglich

Im Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg informieren wir Sie sehr gerne ausführlich über Ihren Bruch und die optimale Therapie. Denn eine erfolgreiche Behandlung ist von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängig: Dazu gehören Größe, Ort und Beschaffenheit Ihres Leistenbruchs aber auch Ihre Lebensumstände sowie Ihre körperlichen Gegebenheiten und Begleiterkrankungen.

Ein Leistenbruch kann nur durch eine Operation geheilt werden. Das Risiko einer lebensgefährlichen Einklemmung liegt ca. bei 1% bis 3% pro Bruch und Jahr. Ohne Operation werden die Leistenbrüche langsam immer größer. Ein Leistenbruch kann riesig groß werden.

Leistenbruch-OP Hamburg: Kunststoffnetze als Standard

Gemäß internationalem Standard sollte der Leistenbruch bei Erwachsenen mit einem Kunststoffnetz versorgt werden, da beim Nahtverschluss das Wiederholungsbruchrisiko zu groß ist. Die von uns verwendeten modernen Kunststoffnetze sind sehr gut verträglich und werden immer außerhalb der Bauchhöhle eingesetzt.

Eine Ausnahme bilden sehr junge Patientinnen und Patienten mit kleinem Leistenbruch und gutem Bindegewebe ohne Risikofaktoren für Wiederholungsbrüche. Hier ist ein Kunststoffimplantat verzichtbar. Die Leistenhernie wird mit einer Naht verschlossen.

Bei Kindern operieren wir Leistenbrüche ab dem sechsten Lebensjahr – immer mit Naht und in Vollnarkose, niemals mit Netzen. Kleineren Kindern empfehlen wir die Operation in einer spezialisierten kinderchirurgischen Einrichtung.

Leistenbrüche schonend minimal-invasiv operieren

Leistenbrüche schonend minimal-invasiv operieren

Beim Leistenbruch bevorzugen wir die schonenden minimal-invasiven endoskopischen Methoden (TAPP und TEP) bei denen das Kunststoffnetz über drei winzige, oft nur drei Millimeter große Hautschnitte eingesetzt wird.

Nach einer minimal-invasiven Leistenbruch-Operation treten weniger Schmerzen auf als nach den offenen Verfahren mit einem Leistenschnitt. Die Patientinnen und Patienten sind schneller wieder in der Lage, sich zu belasten und ihren gewohnten Aktivitäten in Freizeit, Beruf und Sport nachzugehen. Patienten mit einem doppelseitigen Leistenbruch profitieren besonders von den minimal-invasiven Verfahren, weil beide Brüche ohne zusätzlichen Hautschnitt in einer Operation optimal versorgt werden können.

Wir sehen leichte Vorteile für die TAPP-Technik (Netzeinlage durch die Bauchhöhle) gegenüber der TEP-Technik (Netzeinlage durch die Bauchwand), weil bei der TAPP-Technik im Rahmen der Bauchspiegelung alle Bauchorgane und Bruchlücken sicher beurteilt werden können.

Offene Operation bei sehr großen Leistenbrüchen

Doch nicht immer ist eine minimal-invasive Leistenbruch-Operation ratsam: Nach größeren Voroperationen im Unterbauch wie zum Beispiel nach Unterleibs-, Prostata- und größeren Darmoperationen sind die endoskopischen Techniken (TAPP und TEP) durch Verwachsungen oft nicht geeignet. In diesen Fällen bevorzugen wir im Hernienzentrum Hamburg Wilhelmsburg das offene Kunststoffnetzverfahren nach Lichtenstein. Auch sehr große Leistenbrüche (große Hodenbrüche) sollten in der Lichtenstein-Technik versorgt werden.

Bei älteren Leistenbruch-Patienten mit Narkoserisiken ist das Verfahren nach Lichtenstein in örtlicher Betäubung die ideale Methode. Bei hohem Leidensdruck ist auch hochbetagten Patienten mit schwersten Begleiterkrankungen ist eine Lichtenstein-Operation in örtlicher Betäubung zuzumuten.


Bei Kindern operieren wir Leistenbrüche ab dem sechsten Lebensjahr - immer mit Naht und in Vollnarkose, niemals mit Netzen. Kleineren Kindern empfehlen wir die Operation in einer spezialisierten kinderchirurgischen Einrichtung.

Mehr zu den OP-Methoden beim Leistenbruch

Unser Ziel: die dauerhafte Heilung Ihres Leistenbruchs

Ihre Heilung soll von Dauer sein: Im Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg liegt das Wiederholungsbruchrisiko fünf Jahre nach Einlage des Kunststoffnetzes deutlich unter 1%. Auch das Risiko chronischer Schmerzen beträgt weniger als 1%.

Geben Sie sich und Ihren Leistenbruch in gute Hände: Nach eingehender Aufklärung über Ihr Bruchleiden und die Behandlungsmöglichkeiten berücksichtigen wir selbstverständlich Ihre Wünsche bei der Therapieentscheidung. Wir helfen Ihnen gern bei der richtigen Entscheidung - beim Beratungsgespräch im Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg!

Insel der Menschlichkeit