// NDR „Visite“ berichtet aus Wilhelmsburg: Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand  
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NDR „Visite“ berichtet aus Wilhelmsburg

Wilhelmsburg April 2018: Gute Nachrichten für Patienten mit Bauchwand-, Narben- und Nabelbrüchen: Das in Wilhelmsburg erfundene OP-Verfahren „MILOS“ hat sich als besonders schonend erwiesen. Das bestätigte kürzlich das internationale Chirurgenjournal „Annals of Surgery“. Für Laien verständlicher: Die NDR „Visite“ war vor Ort, der Beitrag ist online verfügbar.

Dr. Wolfgang Reinpold, Chirurgie-Chef am Krankenhaus Groß-Sand, erklärt die Besonderheit der OP-Technik „made in Wilhelmsburg“: „MILOS ermöglicht als erstes Verfahren weltweit bei nahezu allen Bauchwand-, Nabel- und Narbenbrüchen, das unverzichtbare Kunststoffnetz minimal-invasiv und außerhalb der Bauchhöhle einzulegen, also in der günstigsten Schicht zwischen Bauchfell und tragender Bauchwand.“ Damit haben die Wilhelmsburger Chirurgen die Vorteile der bis dato erfolgreichsten OP-Techniken kombiniert – und Nachteile sowie Risiken signifikant reduziert. Dr. Reinpold: „Wir kommen mit kleinsten Schnitten aus und durch die Netzeinlage außerhalb der Bauchhöhle wird der sensible Bereich optimal geschont.“

Von „MILOS“ profitiert hat unter anderem Stephan Kaiser aus Neugraben, der in „Visite“ zu sehen ist. Nach einer Bauchoperation litt er unter einem Narbenbruch, der mit einem DIN A4-großen Netz versorgt werden musste. „Ich hätte nicht gedacht, dass sich das mit einem so kleinen Schnitt einbringen lässt“, ist er zwei Monate später noch fasziniert. Auch Monika Hantsch, die wegen „MILOS“ trotz Notfallsituation aus Wingst nach Wilhelmsburg fuhr, erzählt in „Visite“ ihre Geschichte.

Dass „MILOS“ ein Meilenstein in der Bauchwandbruchchirurgie ist, zeigen nicht nur die Beispiele dieser beiden Patienten. Auch das renommierte Chirurgen-Magazin „Annals of Surgery“ stellte die Technik kürzlich als weltbeste vor. Die dort publizierte Studie vergleicht 600 „MILOS“-Operationen mit gängigen Verfahren und bescheinigt der Wilhelmsburger Technik entscheidende Vorteile. So wurden signifikant weniger Eingeweideverletzungen, Nachblutungen, Nachoperationen, Allgemeinkomplikationen, chronische Schmerzen, Wiederholungsbrüche sowie Infektionen nachgewiesen. Mit insgesamt über 2.000 „MILOS“-Operationen verfügt das Referenzhernienzentrum in Wilhelmsburg weltweit über die meiste Erfahrung auf diesem Gebiet.

Der TV-Beitrag aus Wilhelmsburg ist online unter: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/Neues-OP-Verfahren-bei-Bauchwandbruch,visite14396.html

Informationen über das Krankenhaus

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung mit 24-Std. Notaufnahme, 209 Betten und 20 Plätzen in der geriatrischen Tagesklinik. Zum Leistungsspektrum zählen die internistische und chirurgische Notfallversorgung für Wilhelmsburg und den Hamburger Hafen, das Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation, ein zertifiziertes Hernienzentrum, Orthopädie mit Endoprothetik sowie eine Seemannsambulanz. Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und verfügt über eine angeschlossene Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Träger ist die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius.

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