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Neue Gynäkologinnen in Groß-Sand

Wilhelmsburg Februar 2018: Rund 750 Wilhelmsburgerinnen bringen pro Jahr ein Kind zur Welt. Ihnen – und mehr als 20.000 weiteren Frauen im Stadtteil – standen bislang nur zwei gynäkologische Praxen zur Verfügung. Jetzt haben zwei junge Gynäkologinnen aus dem Kath. Marienkrankenhaus ihre Arbeit in den Räumlichkeiten des MVZ Groß-Sand aufgenommen.

Sie fachsimpeln, sie machen auch mal einen Scherz, sie arbeiten Hand in Hand: Dr. Stephanie Töpfer und Dr. Tina Phan Lê sind schon auf den ersten Blick ein eingespieltes Team. Kein Wunder, denn die beiden neuen Gynäkologinnen für Wilhelmsburg sind sich alles andere als fremd. Das Kath. Marienkrankenhaus – Betreiber der neuen Praxis in den Räumlichkeiten des MVZ Groß-Sand – verbindet die Ärztinnen schon länger. Stephanie Töpfer hat mehr als zehn Jahre in Hamburgs größter Geburtsklinik gearbeitet. Tina Phan Lê ist seit 2009 im Marienkrankenhaus tätig – und wird auch weiterhin zwischen Klinik und Praxis pendeln. „Die enge Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus hat viele Vorteile. Bei Problemen ist ein schneller Kontakt zu den entsprechenden Fachabteilungen möglich."

Termine kurzfristig verfügbar: „Bedarf zeigt sich schon in den ersten Tagen“

Termine kurzfristig verfügbar: „Bedarf zeigt sich schon in den ersten Tagen“

Stephanie Töpfer kennt die ambulante Arbeit bereits aus der vorherigen beruflichen Station. Zuletzt war sie in einer großen Praxis in Winterhude beschäftigt. Zum Vergleich: Einwohnerzahl und Geburtenrate von Wilhelmsburg und Winterhude liegen dicht beieinander. Auffällig ist aber, dass im Stadtteil nördlich von Alster und Elbe deutlich mehr Gynäkologen zur Verfügung stehen. 

„Wir haben schon in den ersten Tagen gemerkt, dass der Bedarf hier im Stadtteil wirklich groß ist. Viele Patientinnen mussten Wilhelmsburg bisher für den Frauenarztbesuch verlassen – insbesondere, wenn sie sich von einer weiblichen Ärztin behandeln lassen wollten", berichtet Dr. Töpfer. „Umso besser also, dass wir aktuell auch noch kurzfristig Termine vergeben können. Wir versuchen, unsere Patientinnen kontinuierlich durch dieselbe Ärztin zu versorgen, aber wir sind immer für alle Patientinnen da." Unterstützt werden die beiden von der Medizinischen Fachangestellten Martina Nauroz, die mit ihrer Erfahrung aus 20 Jahren Tätigkeit in gynäkologischen Praxen für den reibungslosen Ablauf sorgt und erste Ansprechpartnerin für Terminanfragen ist.

Die neue gynäkologische Praxis am Standort Groß-Sand deckt das gesamte Spektrum der Gynäkologie und Geburtshilfe ab. „Darüber hinaus können wir dopplersonografische Untersuchungen für Schwangere sowie eine psychosomatische Grundversorgung anbieten", fügt Dr. Töpfer hinzu. Ein Vorteil der räumlichen Anbindung an das Medizinische Versorgungszentrum Groß-Sand mit seinen unterschiedlichen Facharztpraxen: „Bei Bedarf lassen sich Fragen auf dem kurzen Dienstweg klären oder schnelle Termine bei den

Fachkollegen vereinbaren", so Dr. Töpfer. Neben der gynäkologischen Praxis sind zwei Internisten und zwei Orthopäden im MVZ Groß-Sand angesiedelt. Darüber hinaus gehören die orthopädische Praxis von Dr. Bernd Johne sowie die chirurgische Praxis von Ahmad Fawad im Wilhelmsburger Zentrum zu dem Zusammenschluss.

„Ich fühle mich sehr international“: Positiver Eindruck von Wilhelmsburg

Und wie klappt es mit dem Ankommen auf der Elbinsel? „Wir konnten bereits einen positiven Eindruck vom Stadtteil, seinen Menschen und Institutionen gewinnen – zum Beispiel beim Besuch des Eltern-Kind-Zentrums am Reiherstieg", berichtet Dr. Töpfer. „Mir gefällt das multikulturelle Bevölkerungsbild", ergänzt Dr. Phan Lê. „Denn ich selbst fühle mich durch meine vietnamesischen Vorfahren und unsere Geschichte sehr international."

Terminvereinbarungen unter 75 205-4108.
Mo, Di: 8-12 & 14-16 Uhr sowie Mi, Do: 8-12 Uhr.

 

Informationen über das Krankenhaus

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung mit 24-Std. Notaufnahme, 209 Betten und 20 Plätzen in der geriatrischen Tagesklinik. Zum Leistungsspektrum zählen die internistische und chirurgische Notfallversorgung für Wilhelmsburg und den Hamburger Hafen, das Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation, ein zertifiziertes Hernienzentrum, Orthopädie mit Endoprothetik sowie eine Seemannsambulanz. Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und verfügt über eine angeschlossene Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Träger ist die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius.

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