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Geschichte

Industrialisierung: Zuzug auf die Elbinsel

Den ersten größeren Bewohner-Boom erhielt Wilhelmsburg mit dem Beginn der industriellen Entwicklung, als viele Arbeiterinnen und Arbeiter auf die bis dahin ländliche Insel zogen.

Etwas später im Jahr 1889 eröffnete die Wollkämmerei auf der Insel und viele, vorwiegend katholische, Arbeiterinnen und Arbeiter aus der Provinz Posen wurden angeworben. Vier Jahre später erfolgte die Inbetriebnahme des Wilhelmsburger Verschiebebahnhofs, woraufhin fast 1.500 Eisenbahner mit ihren Familien auf die Elbinsel zogen, viele von ihnen waren ebenfalls katholisch. Nach der Inbetriebnahme der großen Weizenmühle Georg Plage (Diamantmehl) im Jahr 1897 fanden ebenfalls viele Arbeiterinnen und Arbeiter in Wilhelmsburg ihre neue Heimat.

Bau des Krankenhauses nach dem II. Weltkrieg

Eines der größten Unternehmen Wilhelmsburgs war die Wollkämmerei. Für ihre Mitarbeiter unterhielt das Unternehmen am Reiherstieg auch ein Betriebskrankenhaus, welches im II. Weltkrieg jedoch völlig zerstört wurde. Daraufhin stelle die katholische Kirchengemeinde 1948 ein Grundstück bereit und baute mit staatlicher Förderung ein neues 70-Betten Krankenhaus.

Es wurde das erste freigemeinnützige Krankenhaus in Hamburg nach dem II. Weltkrieg. Damit war der Grundstein für eine langfristige und bis heute fruchtbare Zusammenarbeit von Kirche und der Freien und Hansestadt Hamburg gelegt.

Stetige Modernisierung des Krankenhauses

Stetige Modernisierung des Krankenhauses

Steigende Bevölkerungszahlen sowie eine sich ständig verbessernde medizinische Versorgung machten eine Erweiterung der Kapazitäten bald unumgänglich und so wurde die Bettenzahl im Jahr 1958 auf 159 erhöht.

In den siebziger Jahren erfuhr das Krankenhaus eine erneute Erweiterung und Modernisierung auf 202 Betten. Gleichzeitig erfolgte eine Aufstockung des Altbaus und des Verwaltungstraktes, die Erweiterung der Heizzentrale, der Küche und der Wäscherei, der Neubau und die Erweiterung des OP-Bereiches, einer interdisziplinären Intensivstation mit zehn Betten und einer physikalischen Therapie. Zudem wurde ein Schwesternwohnhaus gebaut.

Zu den neueren Entwicklungen des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand gehören neben einer ständigen Modernisierung der Operationssäle und der Medizintechnik besonders der 1994 fertig gestellte Neubau der Abteilungen für Akutgeriatrie und geriatrische Frührehabilitation. Hier werden ältere Menschen aus Hamburg und Umgebung medizinisch und pflegerisch nach neuesten Erkenntnissen interdisziplinär betreut.

Im Jahr 2003 wurde der Neubau um eine Etage aufgestockt und so das Geriatriezentrum mit noch mehr Komfort und besseren Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten geschaffen.

Zum anderen wurden die Stationen im Akutkrankenhaus komplett renoviert und mit Sanitärzonen versehen. In diesen Jahren ist auch das Hernienzentrum für die Behandlung von Bauchwandbrüchen eröffnet worden.

Durch den Neubau der Krankenhausküche schuf man Räumlichkeiten für eine Cafeteria. Die Küche versorgt nun nicht mehr ausschließlich die Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses, sondern beliefert auch Kindergärten und andere soziale Einrichtungen. Aber auch Besucher und Gäste können sich von dem wohlschmeckenden Angebot überzeugen.

Insel der Menschlichkeit