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Katholische Gemeinde ist Träger des Krankenhauses

Träger des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand ist die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius. Der heilige Bonifatius - übersetzt "Der Gutes bewirkt" - ist der Namenspatron der Gemeinde, die 1898 in Wilhelmsburg mit der festlichen Einweihung eines Kirchenneubaus gegründet wurde. In dieser Zeit hatte Wilhelmsburg knapp 17.000 Einwohner, von denen etwa 4.000 Gemeindemitglieder waren.

Zuvor hatte es auf der Elbinsel Wilhelmsburg lange Zeit keine katholische Kirche gegeben, die letzten katholischen Gottesdienste waren zwischen 1388 und 1614 in einer katholischen Kirche in Stillhorn gefeiert worden. Die Reformation hatte diese Phase zunächst beendet - bis zum Kirchenneubau der St. Bonifatius-Gemeinde 1898.

Noch vor dem Neubau der Kirche setzte sich die Gemeinde für die Schaffung einer Schule ein. Seit 1893 lernen Kinder in der katholischen Schule am Groß-Sand 3, später in der Bonifatiusstraße, Lesen, Schreiben und Rechnen. Damals wurden 82 Schüler, zumeist aus zugewanderten Arbeiterfamilien unterrichtet. Heute sind es fast 700.

1948: Gemeinde stellt Grundstück für Klinik bereit

1948: Gemeinde stellt Grundstück für Klinik bereit

1948 entschloss sich die Kirchengemeinde, einen Teil ihres Grundbesitzes für den Bau eines Krankenhauses zur Verfügung zu stellen. Denn für das im 
II. Weltkrieg zerstörte Reiherstieg-Betriebskrankenhaus der Wollkämmerei war dringender Ersatz nötig geworden.

Dies war die Geburtsstunde des heutigen Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand. Die Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius stellt sich heute wie früher den vielfältigen Aufgaben zeitgemäßer kirchlicher Arbeit. Dazu gehören Seelsorge, Gottesdienste, karitatives Engagement, der Krankenhausbetrieb, das Betreiben eines großen Alten- und Pflegeheimes, die Beteiligung an der Sozial- beziehungsweise Diakoniestation und die Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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